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By: Benjamin Brause

In jedem Haushalt sind heutzutage Minimum ein Spielkarten Paket wiederzufinden. Spielkarten sind heute in jedem Laden für wenig Geld kaufbar und werden vielseitig verwendet. In unseren Gesellschaft sind Kartenspiele beliebt und weitverbreitet. Ob Jung oder Alt, für jeden Altersgruppe gibt es das passende Kartenspiel.

Doch egal ob beim Poker, beim Baccara, bei Rummy oder beim Solitär,
jeder benutzt die gleichen klassischen Spielkarten. Mit klassischen Spielkarten sind die Kreuz-, Herz-, Karo-, Pik- Karten gemeint. Da fragt man sich doch gleich, gibt es etwa andere Karten als die klassischen Spielkarten? Und was ist der Unterschied zwischen den Spielkarten, die wir alle kenne , und den zusätzlichen?

Heute werden in Deutschland verschiedene Spielkarten Typen benutzt. Zu den bekanntesten gehören nun mal das Französische Blatt und das Deutsches Blatt.
Dabei ist zu beachten, dass alle Spielkarten Typen die gleiche Basis haben.
Bei unseren heutigen Spielkarten handelt es sich zu meist um rechteckige bedruckte Kartonstücke in handlichem Format, oft etwa 6 × 9 cm. Auf der Vorderseite sind meist die Motive der Zahlen oder Figur bedruckt, auf der Rückseite zu meist ein einheitliches Motiv, sodass dass der Wert der umgedrehten Karte nicht erkennbar ist.


Das Französische Blatt
Das Französische Blatt zählt als Standard der Spielkarten und ist somit das bekannteste und weit verbreitetste Kartenspiel weltweit. Das Französische Blatt besteht aus 52 Karten, eingeteilt in 4 Farben: trèfle- Kreuz, coeur-Herz, pique-Pik und caro-Karo. Jede Farbe beinhaltet die Ziffern 1, bzw. Ass, bis 10, und jeweils 3 Figuren. Die Figuren sind Valet-der Bube, Dame-die Dame und Roi-der König. Zusammen werden diese 3 Figuren auch die Hofkarten genannt.

Jede der 4 Damen, 4 Buben und 4 Könige haben eine Geschichte hinter sich zu verbergen. Die 12 Hofkarten stehen jeweils symbolisch für eine historischen Gestalt!

Kreuz Familie:
• Kreuzkönig: Alexander der Große
• Kreuzdame: Argine, ein Anagramm aus regina, lat. Königin, dies oft für Maria Mutter Jesus
• Kreuzbube: Lancelot, der Ritter aus der Artussage

Herz Familie:
• Herzkönig: Karl der Große
• Herzdame: Judit, biblisches Ideal der Frömmigkeit
• Herzbube: La Hire, ein Soldat an der Seite von Jeanne d'Arc

Pik Familie:
•Pikdame: Pallas Athene ,griechische Göttin der Weisheit
•Pikkönig: David
•Pikbube: Hogier, ein Vetter Karls des Großen

Karo Familie:
• Karokönig: Julius Caesar
• Karodame: Rachel, biblische Figur als Ideal der Schönheit
• Karobube: Hector de Trois oder Roland, ein Paladin Karls des Großen


Das Deutsche Blatt
In der deutschen Version der Spielkarten handelt es sich zu meist ebenfalls um 52 Spielkarten mit 4 Farben, die jeweils Kartenwerte von Eins oder auch Ass bis Zehn beinhalten plus jeweils 3 Figuren. Doch manche Varianten der deutschen Spielkarten reichen Kartenwerte von 6 bis 10. Ebenfalls ist zu beachten, dass das Deutsche Blatt sich in dessen Farben und Figuren von dem Französischem Blatt unterscheidet.

Im Deutschen Blatt werden mit folgenden vier Farben gespielt: (Kreuz), Gras (Pik), Herz und Schellen (Karo). Das Deutsche Blatt kennt kein Kreuz, Pik, Herz oder Karo. Auch existieren keine Buben, Damen oder Könige, sondern Figuren, die sich Unter (Bauer), Ober (Dame) und König nennen. Beim Deutschen Blatt ist der auffälligste Unterschied die Karte "Daus". Auf dem ersten Hinblick scheint diese Karte eine zusätzliche Figur zu sein, doch dabei handelt es sich um die Zahl – eins, bzw. Ass. Die "Daus" wird auch manchmal als Sau genannt, möglicherweise aufgrund des Schweins auf dem Schell-Daus des Salzburger oder einfach deutschen Bildes.


Je nach Region, Land oder Sitte ändert sich das Deutsche Blatt im Detail der Farbsymbole oder speziell in den Zeichnungen der Hofkarten und der Sau. So gibt es zum Beispiel altdeutsches, schweizerdeutsches, bayrisches, fränkisches, Salzburger oder badisches Blatt.


Ob beim Poker Spielen, oder Solitäre Knobeln, jetzt wenn man einen Karokönig sieht weiß man Bescheid, dass der Karokönig für Julius Caesar steht! Hinter Spielkarten steckt eben doch mehr als man denkt!

Benjamin Brause begeisterte at http://www. Spieler. at http://www. gehört zu seinen Hobbys.

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